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Kein Home Office, jeden Tag was Neues in der HR

„Corona“ keiner kann das Wort mehr hören, trotzdem werde ich heute von meiner Zeit im Unternehmen während der Corona Krise berichten, denn es war eine ganz besondere Zeit - in jeder Hinsicht.

Ich war laut unserem Azubi-Einsatzplan für den Februar und März in der HR eingeteilt. Aus den geplanten 2 Monaten wurden dann mal ganz schnell 5 Monate und soll ich Euch was sagen? Es kam mir nicht so vor. Es lag ganz einfach daran, dass es jeden Tag etwas Neues gab.

Mein Februar in der HR verlief verhältnismäßig „normal“ zu den anderen Monaten. Es gab nicht viele Besonderheiten und Corona war bis dahin eher Thema in anderen Ländern, die man aber schon mitverfolgt hatte. Mitte März sollten unsere Zwischenprüfungen stattfinden, wir waren mitten in den Prüfungsvorbereitungen und dann ging plötzlich alles ganz schnell. Nur wenige Tage vor unseren Prüfungen schlossen plötzlich die Schulen und kurze Zeit später wurden die Prüfungen abgesagt -Schock, so etwas gab es noch nie. Für uns bedeutet das vorerst keine Schule und damit jeden Tag in den Betrieb! Als kurz darauf der komplette Einzelhandel in Deutschland, damit auch unsere Own Retail Stores, Outlet Stores und die unser Handelspartner, schließen mussten, ging es richtig los. Unsere Geschäftsführung beschloss, die meisten Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, um eine Ansteckung zu minimieren. Bei uns in der HR war das nicht möglich. Unsere kompletten Gebäude waren wie leergefegt und wir konnten uns auf beliebige Büros verteilen – immer mal wieder eine andere Fensteraussicht hat auch was. ;-)

Im HR standen wir nun vor der großen Frage „was jetzt?“.

Ja, was tut man in so einer Situation, die in der Form noch keiner vorher erlebt hat? Man muss schnell reagieren und das taten wir. Keiner von uns hatte sich vorher mit dem Thema „Kurzarbeit“ auseinandergesetzt – warum auch? Und nun musste innerhalb von ein paar Tagen alles angemeldet werden, gefühlte tausend Fragen von Mitarbeitern mussten beantwortet werden, auf die wir -zumindest zu der Zeit- selbst noch keine Antworten hatten. Wir versuchten uns schnell in das Thema einzuarbeiten. An „früher Feierabend machen“ war in der Phase für die meisten HR-Kollegen, nicht zu denken. Das alles war Mitte März, das Monatsende und damit die Abrechnungen kamen immer näher. Es wurde hin und her gerechnet, wann sind die Überstunden aufgebraucht, damit der MA in Kurzarbeit gehen kann, was ist mit Feiertagen…. Jeden Tag kamen neue Herausforderungen auf uns zu, Fragen und Anmerkungen, die wir vorher so nicht bedacht haben, aber als Team wurde auch das gemeistert.

Wir lernten viel dazu und sind in dieser turbulenten und stressigen Zeit alle ein Stück an der Situation gewachsen. Jede Krise hat durchaus ihre Vor- und Nachteile. Abschließend kann ich sagen, dass die HR in dieser Situation zusammengehalten hat, sich gegenseitig unterstützt hat und dadurch zusammen die Krise gut durchgestanden hat.

Ich persönlich habe viel in der HR gelernt.

Bis Bald
Dajana

 

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