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Übernahme Abschlussprojekt

„Wie soll ich da nur durchblicken“ dachte ich zuerst. Eine so hohe Komplexität werde ich doch nie begreifen. Anfangs erwies sich das Projekt als überwältigend. Doch mit der Zeit und genauer Betrachtung der einzelnen Bestandteile wurde das Projekt plötzlich überschaubar.

Es handelt sich um das Abschlussprojekt meines ehemaligen Azubi-Kollegen, der kürzlich erfolgreich seine Ausbildung absolviert hat. Jedoch konnte er es nicht vollständig fertigstellen, weshalb es an mich übergeben wurde. Ein Projekt eines beinahe ausgelernten Azubis sollte ich nun also fertigstellen; ich, der gerade einmal ein paar Monate bei der CBR ist.

In unserer Abteilung gibt es den "Bugs und Support Dienst", welcher für die Bearbeitung von Supportanfragen in Form von Bug-Tickets sowie E-Mails zuständig ist.
Dieser Dienst wird bislang mit Excel geplant, um dies zu digitalisieren wurde das „Serviceboard“ ins Leben gerufen.

Kurz vor den lang ersehnten Winterferien haben wir uns zusammengesetzt und er hat mir alles gezeigt und erklärt. In der Kürze der Zeit konnte ich jedoch nicht alles auffassen. Es war nun also meine Aufgabe das Projekt fertigzustellen, damit wir es in der Abteilung benutzen können. Eigentlich waren nur noch Kleinigkeiten übrig, die ich zu beheben hatte. Und dann war da noch die Statistik, ein Feature zur Auswertung bisheriger Dienste.

Also begann ich damit mich in die Projektstruktur einzudenken und die Beziehungen der Entitäten nachzuvollziehen. Eine Entität ist quasi ein Objekt und kann alles Mögliche abbilden. Zum Beispiel eine Schicht von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Oder einen Mitarbeiter. Die Komplexität liegt in den Beziehungen und wie diese im Code abgebildet und zu steuern sind. Ein Benutzer kann nur in einem Team sein, aber ein Team besteht aus mehreren Benutzern.

Als ich ein gutes Verständnis davon hatte konnte ich beginnen alle Schönheitsmakel auszubessern; sowohl solche, die der Benutzer auf der Website sieht, als auch im Code. Vieles konnte ich dort vereinfachen und umgestalten. Ich durfte also alles so gestalten, wie es mir gefiel.

Doch schon nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die paar Kleinigkeiten nicht nur Kleinigkeiten blieben. Ich entschied mich dazu, das komplette Projekt umzukrempeln. Die drastischste Änderung ist das Entfernen der Tagesplanentität. Diese ist kein wesentlicher Bestandteil der Struktur, sodass ich ohne große Änderungen die Komplexität stark verringen konnte.

Was mich am Programmieren so begeistert sind die unendlichen Möglichkeiten, die die Programmiersprachen ermöglichen. Besonders spannend an einem solchen Projekt finde ich zu beobachten, wie aus vielen kleinen Systemen komplexe und nützliche Tools entstehen. Ich finde es toll, dass man mir die Freiheit lässt die Dinge so zu gestalten, wie ich sie für sinnvoll halte. Und wenn man sich doch mal unsicher ist hat man immer jemanden kompetenten, der einen unterstützen und beraten kann.

Aktuell befinde ich mich im Schlusssprint das Projekt endgültig abzuschließen, sodass wir es endlich zum Einsatz bringen können. Ich hoffe sehr, dass es genau so viel Spaß macht es zu benutzen wie es zu entwickeln.

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